03 | 2022
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E-Mobilität im Mythencheck


Leise und CO2-frei durch die Straßen fahren – das ist schon lange keine Zukunftsvision mehr. In Deutschland nimmt die Zahl der Neuzulassungen für E-Fahrzeuge jährlich zu. Dennoch halten sich einige Mythen zum Fahren mit Strom hartnäckig. Clemens Gerber, Leiter des Kompetenzteams Breitband, sagt, was dran ist.

Mit dem E-Auto komme ich nicht weit
Von wegen! Die tatsächliche Reichweite hängt von verschiedenen Faktoren wie der Außentemperatur, Akkuleistung, Fahrweise und dem Fahrzeugmodell ab. Für viele E-Autos ergibt sich daraus eine Reichweite von 150 bis 500 Kilometer. Für den Durchschnittsfahrer völlig ausreichend, denn laut Kraftfahrt-Bundesamt legen die meisten Deutschen weniger als 50 Kilometer am Tag zurück. So auch Clemens Gerber: „Ich wohne außerhalb von Merseburg und komme jeden Tag problemlos mit dem E-Antrieb meines Hybridfahrzeugs zur Arbeit.“

„So kann es während der Arbeitszeit Strom tanken und ich komme emissionsfrei wieder nach Hause“, 
freut sich Clemens Gerber.

Es gibt zu wenige Ladestationen
Wie die Stadtwerke Merseburg bieten mittlerweile viele Arbeitgeber die Möglichkeit, das E-Auto auf dem Firmenparkplatz aufzuladen. „So kann es während der Arbeitszeit Strom tanken und ich komme emissionsfrei wieder nach Hause“, freut sich Clemens Gerber. Aber nicht nur auf dem Parkplatz des Energieversorgers befinden sich Ladesäulen: In der Stadt und in Schkopau stehen E-Mobilisten mittlerweile 20 Ladepunkte an zehn Ladestandorten zur Verfügung.

Das Laden dauert zu lange und ist viel zu kompliziert
An den Ladesäulen der Stadtwerke Merseburg kann Herr Gerber seinen Stromer in 
weniger als einer Stunde aufladen – die Zeit lässt sich mit der Mittagspause oder einem Einkauf verbinden. Und mit der eCharge+ App können E-Mobilisten nicht nur in Merseburg, sondern an tausenden Ladepunkten europaweit Strom tanken. „Über die App kann ich sehen, wo in meiner Nähe gerade eine Ladesäule frei ist“, erklärt Clemens Gerber. „Dort kann ich dann mein Fahrzeug anschließen, den Ladevorgang starten und bequem über die App bezahlen.“

Mit dem E-Auto auf Reisen – das kann nur schief gehen
2022 ist er mit seinem Hybridauto sogar bis nach Kopenhagen gefahren. „Klar, bei einem Hybrid schaltet sich der Verbrenner ein, sobald die Batterie leer ist. Mit den Reichweiten moderner Elektroautos wäre die Reise mittlerweile aber kein Problem“, sagt er. „Und die zusätzlichen Ladestopps nehme ich dafür gerne in Kauf.“ Dank des technischen Fortschritts und des Ausbaus der öffentlichen Ladeinfrastruktur kann er sich gut vorstellen, bald ganz auf ein E-Auto umzusteigen.

Mit den Tarifen MER.Laden fair und MER.Laden der Stadtwerke Merseburg ganz einfach Ökostrom tanken. Mehr Infos gibt es hier.